Wer sich überfordert im Sport, schießt sich selber in’s Knie. Schlimmstensfalls geht es auf die Gesundheit!
Doch, viel öfter noch leidet der Spaß und du nimmst dir mögliche Fortschritte.

 

 

#1 – Wie schaut‘s mit deinem Atem aus?

Besonders Anfänger und Wieder-Einsteiger sollten langsam laufen. Für die Atmung bedeutet das: Erst mal so schnell laufen, dass man sich dabei locker unterhalten kann. Eine Schnappatmung bringt dich nicht weiter und ist ein echtes Zeichen der Überforderung. Falsches Atmen führt auch ganz schnell zu Seitenstechen. Beginne bei langsamen Geschwindigkeiten mit der Nasenatmung. Denn wer durch die Nase einatmet, befeuchtet, erwärmt und filtert die Luft – vor allem im Winter.

 

#2 – Bist du total rot im Gesicht?

Man könnte meinen, dass eine rote Birne ein Zeichen von Überforderung ist. Das kann tatsächlich der Fall sein, geht dann aber einher mit Atemproblemen, über die wir eben gesprochen haben. Wenn du eher ein heller Hauttyp bist, dich aber rundherum trotzdem wohl fühlst, ist das nicht’s Schlimmes. Du bist nur bestens durchblutet und man sieht es einfach. Kein Grund zur Beunruhigung.

Wenn du dich aber nicht wohl fühlst oder sogar oft Kopfschmerzen verspürst solltest du einen belastungsbedingten Bluthochdruck ausschließen lassen.

 

#3 – Bekommst du ganz schnell Muskelkater?

Häufiger Muskelkater wird oftmals unterschätzt. Viele denken noch immer „no pain, no gain“, dabei ist Muskelkater ein klares Zeichen für eine Überbelastung.
In der Vergangenheit ging man davon aus, dass es sich um eine Übersäuerung der Muskulatur handelt. Heute weiß man, dass es sich um viele winzige Verletzung in der Mikrostruktur handelt. Diese Verletzungen verursachen winzig kleine Entzündungen, die wiederum zu den bekannten Schmerzen führen. Das Risiko sind die Spätfolgen, wie Muskelzerrungen oder gar Muskelrisse. Auch die Sehnenansätze werden auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen.

 

#4 – Tut dir nach dem Laufen richtig etwas weh?

Wie oft hast du dir nach dem laufen einen Eisbeutel auf deine schmerzenden oder geschwollenen Gelenke gelegt? Oder schmeißt du auch öfters eine Ipuprofen oder Diclofenac ein? Einfach mal so? Besonders Männer neigen dazu, Ihre Körperwahrnehmung nicht ernst zu nehmen.

Wenn dein Körper muckt, ist etwas nicht in Ordnung. Schmerzen beim oder nach dem Sport ist niemals okay und zeugt von Über- oder Fehlbelastung. Dein Körper ist  dein bester Freund. Hör auf ihn. Wenn dir was wehtut, dann bitte ab zum Arzt und abklären lassen.

 

#5 – Das Laufen macht dir gar keinen richtigen Spaß?

Wenn du etwas tun sollst, was du einfach gar nicht tun möchtest…
DAS, ist auf Dauer eine totale Überforderung. Egal ob im Sport, im Job oder anderswo. Kennst du das aus anderen Bereichen, dass du „Ja“ sagst aber „Nein“ meinst? Gönne dir doch einfach mal eine ruhige Minute, mit deinem Lieblingstee oder einem kleinen Glas von deinem besten Rotwein und frage dich: „Warum möchte ICH Laufen und welche Ziele verfolge ICH damit?“ Vielleicht stellt sich dabei heraus, dass Laufen gar nicht dein Sport ist. Wenn du dir darüber im Klaren bist, bist du schon einen ganzen Schritt weiter auf deinem Weg zu deinem Sport!

 

Fazit: Laufen ist zu so individuell wie dein Körper. Jeder Mensch ist anders. Höre auf deinem Körper. Schenke dir die Möglichkeit, deine Talente und Potenziale auszuloten und deine Ziele neu zu definieren.

Wie das geht? Das erfährst du bei mir.

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