Mut . Zuversicht . Vertrauen

   

Innerer Kompass!

   

Ruf der Veränderung im Lebenskreis

 

Im Übergang des Monats Juli in den August hören wir den ersten Ruf der Veränderung. Mit dem Sommer grünt und blüht alles – und mitten in dies Fülle fallen die ersten Veränderungen.  Wer aufmerksam ist, kann bereits eine feine Wandlung wahrnehmen. Die Tage werden mehr und mehr kürzer, die Temperatur sinkt des Nachts tiefer, das Licht am Morgen verändert sich, es riecht das erste Mal – fein – nach Herbst. Der Herbst, wo sich die Natur zurück zu ziehen beginnt ist zwar noch in weiter Ferne, aber die Atmosphäre der Jahreszeit verändert sich langsam merklich. Du spürst es.

Auch das Leben hält viele kleinere und größere Lebensübergänge für uns bereit. Das kann sein, ein Wechsel der Arbeitsstelle, des Wohnortes oder der Lebensform nach Auszug der Kinder oder nach Scheidung, Trennung oder Tod eines lieben Menschen. Das sind Themen die uns Angst machen, oftmals ein Weg in’s Unbekannte.

 

 

Das Leben, eine Linie?

 

 

Die Vorstellung vom Arbeiten und Leben als Linie ist das dominante Weltbild – Zeit, Lebensphasen und Entwicklung werden als linearer Prozess verstanden. Alles hat einen Anfang und ein Ende.

 

 

Oder? Das Leben, ein immerwährender Zyklus?

 

 

Im Gegensatz dazu richtet sich die Vorstellung einer zyklischen Lebensbewegung, an der heilsame Orientierung der Natur aus. Dazu nutzen wir den Kompass des Lebens.* Dieser wird verstanden als geistige Landkarte, als innerer Kompass.

In einer zyklischen Lebensvorstellung bewegt sich der Fluss des Lebens kreisförmig. Der wichtigste Unterschied gegenüber der linearen Lebensvorstellung ist, dass die Ahnenwelt dazu gehört und nicht außerhalb steht. Gerade die Verbindung zu den Eltern, Großeltern oder Ahnen hindern uns manchmal weiterzugehen und unserem Herz zu folgen. Manchmal quälen uns richtig Existenzängste und wir sehen uns schon unter einer Brücke liegen, obwohl es dazu gar keinen Anlass gibt.

Ich kenne das, erst mal mehr Fragezeichen als Antworten im Kopf zu haben und ich finde du hast so viel Unterstützung verdient, wie du auf deinen Weg brauchst.

 

 

 

Sommerseminar: Ruf nach Veränderung

31. Juli – 2. August 2019

 

Der Ruf nach Veränderung ist das Abenteuer für einige Tage in die Natur zu gehen. Wir sind eine kleine und wertschätzende Gemeinschaft auf Zeit. Auf Naturgängen nehmen wir Kontakt auf zur Kraft der Jahreszeit und schauen, warum und wofür du deinen Rucksack packst? Du verfeinerst deine Wahrnehmung für dich selbst und betrachtest was du zu „schneiden“ hast – mit Mut und deiner eigenen Lebendigkeit.

 

In den Mittelpunkt stellen wir folgende Fragen:

 

  • Was hast du dir vorgenommen, will aber nicht reif werden?

  • Was steckt in der Blüte, erfährt aber den Hauch der Unzufriedenheit.

  • Wir prüfen die Bereitschaft zum loslassen an der Schwelle zum Unbekannten.

 

Das Seminar findet statt in Rothenbuch, im Hochspessart. Wir übernachten unter dem Himmelszelt, unter dem Tarp. Je 2 Personen teilen sich ein Tarp. Einzel-Tarp auf Wunsch und Anfrage möglich. Daneben werden wir gemeinsam kochen, lachen, Feuer machen** und den Sternenhimmel genießen (sollten wir das Glück dazu haben). 🙂 

 

 

Anforderungen

 

Mut und Bereitschaft, deine Komfortzone zu verlassen

Kondition und Beweglichkeit, um mit Rucksackgepäck, Wasser und Verpflegung, auf befestigten Waldwegen bergauf zu gehen.

 

31.07.2019 – Treffpunkt voraussichtlich 13:00 Uhr: Wanderzeit ca. 45 – 60 Minuten

01.08.2019  – Wanderzeit ca. 3 Stunden. Wir gehen langsam, Geschwindigkeit ist nicht unser Ziel.

02.08.2019 – Wanderzeit ca. 2 Stunden. Ende voraussichtlich gegen 14:00 Uhr

 

Teilnehmer: 6 – 8 Personen, Seminargebühr: 279,- €

Platz-/Leihgebühr pro Person: 30,- € (Diese ist vor Ort bar zu bezahlen)

Den genauen Treffpunkt sowie eine Ausrüstungsliste bekommst du mit der Auftragsbestätigung / Rechnung zugesandt.

 

 

 

Herbstseminar: Zur Ruhe kommen – Einkehr, Ahnenwelt

8. November – 10. November 2019

 

Die Herbststürme neigen sich zögernd dem Ende zu. Der Kreis wird sich bald schließen. Langsam zeigt sich die Essenz des Jahres. Zeit zurück zu schauen und Gaben und Ernte zu ordnen. Ahnenwelt, Sterblichkeit und neuer Ruf – Was darf jetzt unsichtbar in der Erde im Winterschlaf auf den Frühling warten? Wir sind in Naturgängen unterwegs. Mit wachem Verstand und offenen Herzen tauchst du ein und gehst auf Entdeckungsreise zu deiner eigenen (inneren) Wildnis. Daneben wird im Koflerhäusl gemeinsam gekocht und gelacht.

Das Seminar findet statt, im idyllisch und abschieden liegenden, urigen Koflerhäusl. Nur 3 km entfernt von Bad Hofgastein, inmitten des Gasteinertal auf 1.000 m Seehöhe (Salzburger Land). Die Hütte ist ganzjährig mit dem Auto erreichbar.

 

 

Anforderungen

 

Mut und Bereitschaft, deine Komfortzone zu verlassen.

Teilnehmer: maximal 6 – 8 Personen, Seminargebühr: 279,- €

Unterkunft: 130,- € (Diese ist vor Ort bar zu bezahlen)

Verpflegung: ca. 60,- € (Diese ist vor Ort bar zu bezahlen)

Den genauen Treffpunkt sowie eine Ausrüstungsliste bekommst du mit der Auftragsbestätigung / Rechnung zugesandt.

 

 

* Europäische Lebensrad nach Ursula Seghezzi

** Unser Lager befindet sich im Wald an einem Ort, an dem eine Übernachtung und ein Lagerfeuer explizit gestattet sind. Ab einer bestimmten Waldbrandgefahrenstufe ist jedoch kein Lagerfeuer mehr erlaubt. Solange keine Gefahr für die Teilnehmer besteht, findet die Veranstaltung bei jedem Wetter statt.

 

 

HI! Ich bin Heidi Leisner

 

Ich möchte die Frage stellen: „Wozu Mensch, möchtest du dein Leben nutzen?“ Mir geht es um Leben gestalten und nicht nur mitmachen.

Vor kurzem habe ich folgenden Satz in einem Buch gelesen: Die Pracht, die Ordnung und die Schönheit aller erschaffener Erscheinungen berühren meine Seele und gleichzeitig konnte ich das ungeheure Leiden und die Trauer in der Welt spüren. Bilder vom Tod und Leben, Freude und Schmerz, Gott und Teufel, gut und schlecht, Alt und Jung, Nacht und Tag…*

Genauso geht es mir, wenn ich mich wirklich lebendig fühle, draußen in der Natur und unter lieben Menschen – bei einer Arbeit, die sich nach Berufung anfühlt. Ich glaube auch daran, dass jedes Lebewesen, Respekt und Würde wert ist.

Das in die Welt hinaus zu tragen, auch dass das Eine ohne das Andere nicht erkennbar ist, das sehe ich als meine Berufung. Das ist mein Beitrag für die Welt.

*Das keltische Totenbuch – Phyllida Anam-Aire

 

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