Haben wir nicht alle schon irgendwelche Motivationssprüche in den sozialen Netzwerken gepostet? Auf JPG’s mit möglichst viel „Schnick-Schnack“ herum. Umso bunter, umso besser! Und klar – diese Sprüche bedienen die Klischees dieser Welt. Aber haben wir uns deshalb irgendwie besser gefühlt?

Sage Dir das nächste mal, wenn Du in den Spiegel schaust ganz laut: „Trainiere nicht, um gut zu sein. Trainiere, um besser zu werden“ und beobachte ob Dich das wirklich motiviert…

Mir haben diese Sätze überhaupt nicht geholfen. Denn wissen wir jetzt plötzlich, WAS für uns das Richtige ist um erfolgreicher oder schneller zu werden? Wissen wir nun, WIE es geht?

5 Schritte, wie Du erfolgreich wirst – ohne Getönes und Schnick-Schnack

 

 

Schritt 1: Bleib bei Dir

Jeder Mensch geht in seinem eigenen Tempo. Wenn Du ein bisschen langsamer, oder vielleicht auch schneller bist als der Rest, dann ist das vollkommen okay. Halte Dir vor Augen, was Du schon erreicht hast. Denn gerade wenn es nicht so gut läuft neigen wir dazu, uns eine innere Liste mit Dingen zu machen, die wir nicht so gut können. Gerade in diesen Momenten ist es wichtig, das zu sehen, was man selbst besonders gut kann.

 

Schritt 2: Lerne Dich und Deinen Körper kennen

Wer seine Ausgangssituation nicht kennt, der kann den Weg nicht finden zum Ziel. Lerne Dich und Deinen Körper besser kennen und verstehen. Ein ganz individueller Fitness-Check schenkt Dir diese Möglichkeit. Wir schaffen damit optimale Bedingungen ohne leere Einheiten. Der Fitness Check ist eine Atemgasanalyse zur Bestimmung Deines Energiestoffwechsels unter körperlicher Belastung. Anhand der Zusammensetzung der Atemluft lässt sich haargenau bestimmen, wie Dein „Treibstoffmix“ gerade aussieht, sprich wie viele Fette und Kohlehydrate verbrannt werden. Dies gibt Aufschluss über alle wichtigen Fragen Deiner Ausdauerleistungsfähigkeit und aeroben/anaeroben Schwelle. Er dient also zur Ermittlung Deiner optimalen Trainingsbereiche.

Oft leidet ein Athlet aber auch unter den mentalen Folgen eines Sportunfalls, einer Verletzung, unter Stress & Druck oder einer Niederlage und steht sich selbst im Wege. Wenn Du Dir darüber im Klaren bist, bist Du schon einen ganzen Schritt weiter.

 

Schritt 3: Schneide Dein Ziel in Scheiben

Ein Ziel ist nicht nur SMART. Ein Ziel sollte vor auch allem ZERLEGBAR sein. Denn ein reines Ergebnisziel orientiert sich eben nur am Ergebnis und lässt kaum Anpassungen zu. Wenn Dein Ziel aber zerlegbar ist in einzelne kleine Handlungsziele, hast du die Möglichkeit Dich auf kleine, konkrete und machbare Schritte zu fokussieren. So schaffst du Raum für ein gelingendes Erlebnis und die Motivation den nächsten Schritt zu gehen. Trainingsziele einhalten – darüber habe ich bereits geschrieben… 🙂 HIER

 

Schritt vier: Du darfst alles auch mal kacke finden

Ganz ehrlich – niemand ist 24 Stunden nur gut gelaunt. Wir alle wollen einfach auch mal alles richtig doof finden und die Welt hassen. Du auch… Lass es aber nicht zur Gewohnheit werden. Halt Dich nicht mit den Kleinigkeiten auf. Bleibe auf Deinem persönlichen Weg, Dein nächstes Handlungsziel stets im Auge!

 

Schritt fünf: Lerne, Dich selbst zu regulieren

Sich selbst regulieren zu können, bedeutet mentale Stärke. Der Begriff „mental“ umfasst das, was mit dem Kopf zu tun hat: Gehirn, Vorstellung, Gedanken, Phantasie, Lernen, Erinnern, Wissen und Denken, aber auch Angst und Scham. Das bedeutet aber auch, Dein Denken und Verhalten bewusst zu steuern sowie kontrolliert mit deinen Gefühlen umzugehen. Denn Kopf & Körper bilden eine Einheit, die sich in ihrer Resonanz beeinflussen.

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